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Venerdì 18 Novembre 2005 14:25 |
Die stadt Mandia und ihre geschichte Die Stadt Mandia liegt auf einem Felshügel, 505 m.ü.M., umgeben von zwei Flüssen und befindet sich in der Mitte eines Tales, das zur antiken Stadt Elea führt. Dieses Städtchen dürfte als bergiger Zufluchtsort der Bevölkerung der antiken Stadt Elea, entstanden sein. Um das Jahr Tausend war es mit Sicherheit eine von Bauern und Schäfern bewohnte Siedlung. Eine erste schriftliche Erwähnung geht auf das Jahr 1187 zurück. Zu jener Zeit gehörte Mandia den ausgedehnten Besitzungen der Badia di Cava dei Tiireni. Der von je her bescheidene Stadtkern wurde zum militärischen Standort ausgebaut, die gesamte Struktur wurde mit Umschließungsmauern, heutzutage im älteren Stadtteil noch sichtbaren Türmen und Schutzwall versehen. Die natürliche Lage des Städtchens erlaubte es den Bewohnern von Mandia, die zwischen dem Meer und dem Inland bestehnden Handels- und Verbindungswege zu kontrollieren und somit ein Bollwerk gegen feindliche Überfälle und gegen beiden sich gegenseitig bekämpfenden Faktionen darzustellen, nämlich die Langobarden im Norden und die Byzantiner in Süden. Den militärischen Höhepunkt erreichte Mandia während der angiovinischen Herrschaft, als die Festungen erweitert, die Stadttore im Süden und im Osten errichtet und die militärischen Unterkünfte, mit geheimen Durchgängen und Gefängnissen gebaut wurden. Die Kirche ist Johannes dem Täufer gewidmet und wird bereits im Jahr 1604 vom Bischof Morello erwähnt. Die heutige Kirche ist ein Umbau einer älteren Struktur, deren Überreste heute noch im unterirdischen Gang sichtbar sind, der von der Sakristei zum Glockenturm führt. Der Turm selbst mußte früher über einen externen Eingang verfügen und zwar genau dort, wo heute noch das kleine Fenster mit Rundbogen ist. Am Ende des Tales, nämlich genau dort, wo die beiden Nebenflüsse in den Fluß Fiumarella münden, befindet sich eine kleine, der heiligen Mutter Maria des Anfangs gewidmete Kappelle (“Maria SS. del Principio”). Der Tradition nach soll hier die Jungfrau Maria erschienen sein, um die vor einem Angriff der Sarazenen sich hierher geflüchteten Bevölkerung zu beruhigen. Zur Erinnerung daran wurde diese Devotionskappelle errichtet, zu der jeden Dienstag nach Ostern und nach Pfingsten die Einwohner von Mandia in Prozession gehen, um das Bildnis aus Ton, das sich in der Absis befindet, anzubeten und hier die Kraft zu finden, den Kampf gegen die Widerwärtigkeiten der Natur wieder aufzunehmen, denen sich die Bevölkerung von je her widersetzen mußte.
WICHTIGSTE VERANSTALTUNGEN Am Dienstag nach Ostern un nach Pfingstsonntag: Fest der Hl. Mutter Maria des Anfangs (“Maria SS. del Principio”); 24 Juni: Fest des Schutzpatrons Hl. Johannes der Täufer; 18.–20. August: Fest Traditioneller Gerichte; 29. August: Fest des Schutzpatrons Hl. Johannes der Täufer; Oktober: Fest der Hl. Mutter Gottes des Karmels; In der Weihnachtszeit: Kastanienfest von Mandia.
Während der vom Komitee Pro-Mandia in Zusammenarbeit mit der landwirtschaftlichen Genossenschaft “S. Giovanni Battista” veranstalteten Festlichkeiten, kann der Besucher für Mandia typische Gerichte kosten, wie z.B. die “Fusilli” (ein Art Nudeln), die “Castagnole” und die seit je her in den Nachbargebieten berühmten Bohnen von Mandia.
Der aus diesen Aktivitäten hervorgehende Ertrag ist – laut Entscheidung der Einwohner Mandias – für Werke von gemeinsamem Interesse und auf jeden Fall für Wohltätigkeitswerke bestimmt.
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Ultimo aggiornamento Sabato 10 Dicembre 2005 20:20 |